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Am meisten nervt an den Medien die Heuchelei. Wer die Sau zuerst durchs Dorf jagt, tut’s nur, weil „es“ im Amtshaus passiert ist. Denen, die hinterher rennen, bleibt noch, die Frage nach der Rolle der Medien zu stellen. So wie im ‚Club‘.

 

Gehört das an die Öffentlichkeit? So fragen sie und blinzeln mit den Augen. Auch damit lassen sich noch tagelang Titelseiten, Tagesschauen und Talkshows füllen. Aber das Gute an Talkshows ist ja, dass man diese Chefredakteur/innen dann eben doch frei reden, gestikulieren und Grimassen schneiden sieht und so ein bisschen hinter die Fassade der Sauregurken-Farce blicken lassen.

Patrik Müller, dessen ‚Schweiz am Sonntag‘ die Geschichte losgetreten hat, reitet etwas verkrampft den Amtsstuben-Schimmel. Schliesslich ist der Tatort Amtshaus das Feigenblatt, mit dem er den Boulevard-Coup behängen muss. Der Chefredakteur blinzelt mit einer Frequenz von 240 bpm, als Geri Müller seine Version des Hergangs der Publikation schildert.

Christine Maier (Sonntagsblick, Ex-SRF) findet es alles andere als normal, seine „primären Geschlechtsorgane“, wie sie sich mehrfach ausdrückt, zu fotografieren. Aber man merkt ihr auch den Ärger an darüber, dass Patrik Müller vor ihr von dem Badener „Polizeieinsatz“ Wind bekam und ihr so den Scoop am Ende noch vor der Nase wegschnappte.

Peter Studer, emiritierter Präsident des Presserats, postuliert das öffentliche Interesse an dem Fall. Ja, natürlich will das öffentliche Interesse schlüpfrige Geschichten! Was sollten Zeitungen und Fernsehsender denn auch sonst tun? Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, dass ein fehlbarer Prominenter sich vor laufenden Kameras schämt und entschuldigt, zumal wenn es sich um einen Fehltritt der pikanten Sorte handelt. Die öffentliche Entschuldigung ist das höchste Sakrament heutiger Qualitätsmedien, weder Krieg noch Katastrophe bringen mehr Quote.

Geri Müller spielte seinen Part sehr gut. Full Apology und wiederholtes Schamgelübde. Kritik am Vorgehen der Medien brachte er sorgfältig dosiert und mit gebührender Demut. Neben Psychoanalytiker Mario Gmür („Der Blick ist eine vulgäre und ordinäre Zeitung“) war er tatsächlich die souveränste Person in der Runde, viel besser als noch bei der Pressekonferenz am Mittag; auch die Müdigkeit stand ihm gut. Ich weiss nicht, wie die Geschichte weiter geht, aber bisher scheint es, dass Geri Müller ein ausgezeichneter Krisenmanager ist. Diese Skills werden bei Schweizer Politikern in der Zukunft zunehmend gefragt sein, nicht nur in eigener Sache.
 

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Die Schweiz hat es tatsächlich geschafft! Deutschland besiegte Argentinien im Final zwar mit 210 : 199. Doch das reichte nicht, um den Vorsprung aufzuholen, den sich das Schweizer Team in seinen vier WM-Spielen angefressen hatte. Aber Deutschland muss nicht weinen.

tab_0713Auch wenn es Joachim Löws Team am Ende nur für den zweiten Platz gereicht hat: Die Schlusstabelle zeigt eindrücklich, wie sich hierzulande das Bild der Deutschen gewandelt hat. Dass ihnen Shaqiri, Lichtsteiner & Co nun doch noch vor der Sonne standen, ist offensichtlich dem patriotischen Pflichtgefühl geschuldet. Dass aber Deutschland den zweiten Platz in einer schweizerischen WM der Herzen erreicht, ist eigentlich fast die grössere Sensation als der Titelgewinn in Brasilien. Wir freuen uns über den Sieg unserer Nati, aber wir gratulieren dem Zweitplatzierten. Ihr habt eine überragende Leistung gezeigt.

Professor der WM 2014

Und noch ein Titelgewinn: Professor der WM 2014 wurde der Teleboy-User fabiwiedemeier. Beim Schlusspfiff am Sonntag hatte er den Vorsitz über 3 Doktoren, 365 Masters, 810 Bachelors und 7043 Studierende. Wir gratulieren herzlich zu diesem Supertitel!

publikum

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Noch zwei Spiele. Die Schweiz streckt bereits die Hände nach dem Weltmeisterpokal der Herzen. Oder schnappen ihn sich am Ende doch noch die Deutschen?

tab_0712Die Ausgangslage für die Schweiz vor den letzten beiden Spielen scheint komfortabel: 345 Punkte Abstand auf das zweitplatzierte Brasilien. Zwar hat die Seleção in einer Partie sogar schon mehr Fanstimmen geholt, aber erstens ist der Kleine Final in jeder WM wohl das am wenigsten beachtete Spiel, und zweitens ist es nach der peinlichen Vorstellung im Halbfinal durchaus fraglich, ob ihre Anhänger noch besonders zahlreich die Flaggen schwenken.

Argentinien steht im Final, hat aber, soviel wage ich vorauszusagen, keine Chance. Trotz ihrer 6 Partien liegen sie sogar hinter den im Achtelfinal ausgeschiedenen Chilenen.

Ganz anders die Deutschen. Zwar beträgt ihr Abstand zur Schweiz satte 433 Stimmen, und so viel hat bisher nicht mal unsere Nati in einem Spiel geschafft. Aber immerhin geht es jetzt um das Endspiel, und diese Deutschen sind für viele nicht mehr die so verabscheuten Buhmänner von früher. Im Halbfinal schlugen sie Brasilien mit 197:195 Fans ein bisschen knapper als auf dem Rasen, aber hallo! wir reden hier von einem Sieg des fussballerischen Erzfeindes gegen die hierzuland traditionell beliebten Brasilianer!

Mit gutem Grund. Müller, Klose, Hummels, Kroos, Özil, Schweinsteiger – man weiss ja gar nicht, wen man mehr mögen und bewundern soll. Es wäre deshalb falsch, am Sonntag nur für Argentinien zu stimmen, um den Deutschen zu schaden. Geht in euch, fragt euch, wer zur Zeit den besten Fussball liefert, und stimmt mit eurem Herzen.

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Wir machen es hier kurz: An der WM der Herzen (auf Teleboy kann man bei jedem Spiel Flagge für eines der Teams bekennen) ist die Schweiz mit 1337 Fans bravourös in Führung gegangen. Aber sie braucht jetzt eure Unterstützung!

Denn für die Schweiz ist die WM zu Ende. Nicht aber für Brasilien (714), Niederlande (603) und Deutschland (579), alle noch im Turnier und also im Unterschied zur Schweiz weiterhin munter auf Stimmenfang. Um der Schweizer Nati ihren Vorsprung zu retten und ihr zum Weltmeister der Herzen zu verhelfen, verbreitet bitte diesen Tweet:

Please RT! Boykottiert die ! Helft der Schweizer ! Keine Stimme für        

oder postet auf Facebook:

Boykottiert die ! Helft der Schweizer ! Keine Stimme für Brasilien, Niederlande und Deutschland! 

Vielen Dank für eure Unterstützung!

 

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Die WM ist für die Schweiz zu Ende, aber nicht die WM der Herzen. Dort führt sie nach dem hoch verdienten 352 : 23 gegen Argentinen die Tabelle souverän an. Aber wird der Vorsprung sie auch bis in den Final tragen?

 

tab_0701Auf 1337 Fans hat die Nati am Dienstag den Zähler hochgeschraubt. Das wird allerdings gleichzeitig auch ihr Endstand sein, denn in der WM der Herzen kann eine Mannschaft nur während der realen Begegnungen auf dem Rasen Fanstimmen sammeln, und eine solche wird es für die Schweiz leider nicht mehr geben. 4 Teams hingegen können noch je 3 Spiele absolvieren – Zeit für ein paar Berechnungen.

Der Abstand der Schweiz auf das mit 714 Fans zweitplatzierte Brasilien beträgt komfortable 623 Punkte. Die Seleção muss also, falls sie es bis in den Final am 13. Juli schafft, bei jedem Spiel im Schnitt mindestens 208 Fanstimmen bekommen, um die Schweiz noch einzuholen. Für die Niederlande sind es schon 245, und den Deutschen müssten 253 Herzen pro Spiel zufliegen. Allerdings: unrealistisch ist das durchaus nicht. Brasilien hat zum Beispiel in einer Partie schon 357 Fans abgeholt, und die Auswahl der Teams, für die man stimmen kann, wird mit jeder Finalrunde kleiner. So gesehen hätte wohl sogar Costa Rica noch eine Chance auf den Titel, wenn sie etwa im Final auf Deutschland träfen. Es wird spannend bleiben bis zur letzten Partie.

 

Aber fangt jetzt bloss nicht an zu taktieren! Jedenfalls nicht zu kurz gedacht. Wenn ihr ernsthaft etwas für die Schweizer Nati tun wollt, solltet ihr nicht aus taktischen Gründen für jenes Team stimmen, das der Schweiz nicht mehr gefährlich werden kann. Dazu gibt es viel wirksamere Mittel.

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Wenn es nur nach der fussballerischen Leistung geht, müsste man hoffen, dass die Schweizer nach der Vorrunde abreisen. Man will an so einer WM ja vor allem tollen Fussball sehen. Aber …

… wenn man dann wieder sieht, wie souverän die Schweizer heute in der WM der Herzen mit 309 zu 33 Fans die Franzosen in Grund und Boden stürmten, kommen einem Tränen der Rührung. Hier zählen Xhakas Bürste und Lichtsteiners roten Backen eben noch mehr als so ein paar schnöde Gegentore!

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Daher wünschen wir uns, gegen alles sportliche Vernunftsdenken, dass die Schweizer gegen Honduras gewinnen und dann im Achtelfinal gegen Argentinien nochmal eine solche Menge an Fanstimmen sammeln, dass es ihnen bis in den Final reicht. Und die Chancen dazu sind allemal noch intakt: in der Zwischentabelle hat die Schweiz nun gar wieder die Führung übernommen.

Und hier noch eine dringende Push-Nachricht:

Bei den Push-Diensten der Newsportale hat man mal wieder den feinen Unterschied gesehen. Im Sekundentakt klingelten auf dem Handy die Falschmeldungen der Schnellspritzer von 20 Minuten bis Watson. Das träge SRF hingegen liess sich mal wieder eine volle halbe Minute Zeit, dafür lieferte ihre Push-Nachricht allerdings das richtige Resultat 2:5. Aber gut, am Ende macht das wohl doch keinen so grossen Unterschied.

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Die Zwischentabelle aller acht Gruppen zeigt Brasilien in Führung. Allerdings müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn die Schweiz heute abend nicht wieder die Nase vorn hat.

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Denn die Nati absolviert heute ja erst ihr zweites Spiel. Den derzeitigen Abstand von 118 Fans auf Leader Brasilien dürfte sie locker wettmachen, egal wie sie heute gegen Frankreich aufspielt.

Spanien und England stehen trotz lauter Niederlagen noch auf den respektablen Rängen 4 und 5. Aber mit dem vorzeitigen Aus werden die beiden Teams auch bei der WM der Herzen die Vorrunde kaum überstehen.

Als Geheimfavoriten kündigt sich hingegen bereits nach dem ersten Spiel die deutsche Mannschaft an. Hierzulande waren sie ja lange Zeit die Buhmänner in jedem Turnier, aber wenn sie so weiter machen wie im Auftaktspiel gegen Portugal, werden ihnen nicht nur die Herzen der zugewanderten Landsleute zufliegen.

Weiter gehts heute abend auf Teleboy. Mitmachen und Flagge bekennen!

Und hier geht es zur vollständigen Übersicht.

 

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Die Schweizer Nationalmannschaft hat sich mit dem Sieg gegen Ecuador auf den zweiten Rang der Gruppe E gespielt. In der WM der Herzen hat sie sogar die Führung im Gesamtklassement übernommen.

385 zu 36 hiess es am Ende der Partie, nämlich in der TV Lounge auf Teleboy. Die Nati darf sich über diesen Erfolg freuen, gewiss. Aber zurücklehnen kann sie sich auf keinen Fall: Brasilien holte im Eröffnungsspiel nur unwesentlich weniger Herzen ab (363) und hat darüber hinaus die bessere Aussicht, länger im Turnier zu verbleiben als die Schweiz. Da wird Otmar Hitzfelds Elf also noch ordentlich auf den Rasen spucken müssen. Wir wollen Lichtsteiner nach einem offensichtlichen Foul nicht mehr reklamieren sehen (weiss er denn nicht, wie gut diese Zeitlupen sind?), und Shaqiri soll gefälligst die Eckbälle nicht immer so weit nach hinten treten, wo keiner steht. Nur so werden die Schweizer auch in den nächsten Partien ihren Heimvorteil nutzen und den Vorsprung für die Finalrunde weiter ausbauen können.

Gewinnt man die Herzen der Fans, bedeutet das fast immer auch einen Sieg nach Toren. Das sieht man den bisherigen Ergebnissen an (siehe unten). Nur gerade England und Japan konnten trotz Niederlage nach FIFA-Reglement in der WM der Herzen den Sieg davontragen.

 

Brasilien : Kroatien 357 : 163 (3:1)
Mexiko : Kamerun 88 : 46 (1:0)
Spanien : Niederlande 204 : 220 (1:5)
Chile : Australien 62 : 58 (3:1)
Kolumbien : Griechenland 97 : 39 (3:0)
Elfenbeinküste : Japan 14 : 21 (2:1)
Uruguay : Costa Rica 94 : 79 (1:3)
England : Italien 160 : 130 (1:2)
Schweiz : Ecuador 387 : 36 (2:1)
Frankreich : Honduras 175 : 80 (3:0)
Argentinien : Bosnien-H. 100 : 61 (2:1)

 

Die vollständige Tabelle der WM der Herzen finden Sie hier.

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Keine Bange, wir werden das gestrige Eröffnungsspiel nicht auch noch analysieren. Aber ein wichtiges Resultat ist noch nachzureichen: Auch in der ‚WM der Herzen‘ hat Brasilien gegen Kroatien gewonnen, nämlich mit 354:161.

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So viele Fans hatten die beiden Teams bis zum Abpfiff in unserer TV Lounge auf Teleboy (direkt unter dem Fernsehbild) gewonnen. Dass Rekord-Weltmeister Brasilien als Favorit ins Rennen ging, wundert wenig; dass Kroatien aber fast die Hälfte der Herzen abholte, ist ein Achtungserfolg. Dem Team ist in dieser Gruppe A noch einiges zuzutrauen, und es würde mich nicht wundern, wenn sie Kamerun und Mexiko in die Wüste schicken.

So funktioniert die WM der Herzen

Während der Gruppenphase erhält bei jedem Spiel die Mannschaft mit mehr Anhängern 3 Punkte pro Fan; 1 Punkt für ein Unentschieden, sollte es denn mal eines geben. Von den Achtelfinals an kumulieren die jeweils weiter gekommenen Teams alle Fans aus jeder neuen Partie. Damit haben sie natürlich die besseren Chancen als die Ausgeschiedenen. Aber es könnte durchaus sein, dass am Ende ein bereits im Viertelfinal ausgeschiedenes Land ‚Weltmeister der Herzen‘ wird, weil es trotz weniger Partien mehr Herzen kumuliert hat. Es bleibt also spannend bis zum Schluss.

Keine ungerechten Elfmeter

Bei einem Online-Tippspiel hat mir gestern der Schiedsrichter mit seinem Fehlentscheid mein eigentlich korrektes 2:1 versaut. So etwas kann euch bei unserer ‚WM der Herzen‘ nicht passieren. Im Gegenteil, ihr könnt während des ganzen Spiels jederzeit die Seite wechseln, etwa wenn das zuerst favorisierte Team enttäuschend auftritt, oder um gegen einen Schiedsrichterentscheid zu protestieren. Wer gewinnt die FIFA WM 2014 und wer die Herzen der Fans? Es bleibt spannend!

Teleboy Plus Abos gewinnen

Auch weil Ihr durchs Flagge Bekennen 10 Teleboy Plus Abos gewinnen könnt. Ob Euer Herz für eine ‚Gewinner-Mannschaft‘ oder für den underdog schlägt, spielt dabei keine Rolle. Ihr könnt also getrost auch für Japan voten.

 

herzfussball

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Flagge bekennen zur Fussball-WM 2014!

Flagge bekennen zur WM 2014

Für wen bist du? In den nächsten Wochen wird es wohl kaum eine wichtigere Frage geben.

Zur WM 2014 treten Teams aus aller Herren Länder an. Unsere TV-Lounge auf www.teleboy.ch bietet Dir die Möglichkeit mit der ganzen Welt zu teilen, für wen Dein Herz schlägt – bei jedem Spiel aufs Neue!

Entscheidest du Dich für ein Land, erscheint die entsprechende Flagge für die Dauer des Spiels in einer Ecke deines Profilbildes. Nun sehen Deine Freunde mit welcher Mannschaft Du mitfieberst.

Falls sich Deine Lieblingskicker als Loser entpuppen, brauchst du Dich nicht schämen. Die Seite wechseln ist während der gesamten Spielzeit möglich.

Check in die Zwap-TV-Lounge auf Teleboy ein und sag uns für wen Du bist! Alle Spiele in HD-Qualität und den Live-Stream dazu findest du hier– Los geht’s und Anpfiff!

Flagge zeigen wird belohnt: Wer mitmacht, kann eines von zehn Teleboy Plus Abos gewinnen.